Was wird gefördert?

Die Förderung im Bereich "Physik der kleinsten Teilchen" ist auf Vorhaben an ausgewählten Großgeräten in nationalen und internationalen Zentren ausgerichtet.
Einen Schwerpunkt bilden dabei die Forschungsarbeiten der Kollaborationen ATLAS, CMS, LHCb und ALICE am LHC, dem Large Hadron Collider am CERN in Genf, der derzeit leistungsfähigsten Beschleunigeranlage:

ALICE (A Large Ion Collider Experiment),
ATLAS (A Toroidal LHC ApparatuS),
CMS (Compact Muon Solenoid) und
LHCb (Large Hadron Collider beauty experiment).

Einen weiteren Schwerpunkt stellen die Forschungsarbeiten am FAIR-Projekt (Facility for Antiproton and Ion Research) auf dem Gelände der GSI (Gesellschaft für Schwerionenforschung) in Darmstadt dar. Die beteiligten Experimentierprogramme der Anlage sind

APPA (Atomic-, Plasma Physics and Applications),
CBM (Compressed Baryonic Matter),
NuSTAR (NUclear STructure, Astrophysics, and Reactions) und
PANDA (Anti-Proton Annihilation at DArmstadt).

Zudem werden Projekte aus der Flavour- und Neutrinophysik sowie solche, die der Vorbereitung der FAIR-Experimente dienen, und ausgewählte weitere Aktivitäten gefördert. In der Förderperiode 2015-2018 sind dies:

BELLE II am KEK in Japan
NA62, ISOLDE (Isotope Separator On-Line) und COMPASS (COmmon Muon Proton Apparatus for Structure and Spectroscopy) am CERN
OPERA -Experiment im Untergrundlabor Gran Sasso (LNGS)
• FuE-Arbeiten zu ELI-NP in Bucharest-Magurele

Komplementiert werden diese Aktivitäten durch die Förderung übergeordneter thematischer Bereiche mit zentraler Bedeutung:
• FuE-Projekte zur Detektorentwicklung
• FuE-Projekte zur Beschleunigerphysik
• Experimentbegleitende Theorie
• Öffentlichkeitsarbeit
• Computing

Weitere Themen der „Physik der kleinsten Teilchen“ werden im Bereich Astroteilchenphysik gefördert.